Laufzeit: 85 Minuten



Die Journalisten und Filmemacher Basil Gelpke und Ray McCormack rollen die Geschichte der Ölgewinnung auf und wagen einen Ausblick in die: womöglich sehr begrenzte: Zukunft des Rohstoffes. Die Filmemacher haben Archivmaterial, NASA-Aufnahmen und historische Filmausschnitte zusammengetragen. Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm führt rund um die Welt. Stationen sind Texas, Caracas und der Maracaibo-See in Venezuela, das Orinoko-Delta, die verschlossene zentralasiatische Republik Aserbaidschan mit ihrer Hauptstadt Baku und dem Kaspischen Meer; außerdem Shanghai, Hongkong und London. Namhafte Wirtschafts- und Energieexperten kommen zu Wort.

Ein böses Erwachen: Der Ölcrash beleuchtet, wie die Bewohner dieser Erde unsere wertvollste, in einem Zeitraum von Jahrmillionen entstandene und nicht erneuerbare Energiequelle, das Erdöl, innerhalb von 150 Jahren fast vollständig aufbrauchen. Man braucht kein Verschwörungs-Theoretiker zu sein, um eine direkte Verbindung zwischen dem gesteigerten Interesse der USA am Mittleren Osten, der nationalen Sicherheit und der drohenden Ölkrise herzustellen. Die intensive Suche nach alternativen Energiequellen, die zurzeit von den größten multinationalen Energie-Unternehmen und bedeutenden Forschungsinstituten unternommen wird, lässt ahnen, dass auch sie mit einer baldigen Energiekrise rechnen. In den Interviews mit Experten aus der ganzen Welt wird deutlich, dass wir dem Boden des Ölfasses nahe sind.

Doch wie viel Öl ist noch vorhanden? Gibt es Alternativen zur Energiequelle Erdöl? Wird es Krieg geben um die letzten Ölreserven? Der Dokumentarfilm fragt nach möglichen Lösungen für die politisch, wirtschaftlich und ökologisch komplexeste und wichtigste Aufgabe unserer Zeit.