An einem Tag in Duisburg
Wenn man nicht gerade in Duisburg wohnt, dann war bis zum 24. Juli 2010 der Name dieser Stadt als Ruhrpottrevier von Horst Schimanski besetzt. An diesem Tag mutierte in Duisburg, der damaligen europäischen Kulturhauptstadt, die Loveparade, eine öffentliche Tanz- und Partyveranstaltung, innerhalb weniger Minuten zu einem Horrorevent. 21 Menschen starben. Die Wunden der Überlebenden und Hinterbliebenen sind ein Jahr später kaum verheilt. An die Aufbereitung hat sich das ZDF mit einer "Doku-Fiction" gewagt.Ein Team aus fünf Autorinnen und Autoren hat sich des heiklen, weil emotional hoch belasteten Themas angenommen: Ute Waffenschmidt, Thomas Münten, Kaspar Heidelbach und Dirk Kämper. Sie haben versucht, die Ereignisse des 24. Juli und der Entscheidungsprozesse davor mit dokumentarischen, aber auch fiktiven Methoden aufzuzeichnen.
Der Film "Todesfalle Loveparade" erzählt, wie es zu diesem tragischen Ereignis kommen konnte. Was spielte sich an diesem Tag ab? Wer hätte was verhindern können? Zusammen mit Überlebenden, Angehörigen, Experten und Verantwortlichen geht der Film den vielen unbeantworteten Fragen nach und macht noch einmal das ganze Ausmaß dieser Katastrophe deutlich.
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